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Kurkuma

Kurkuma

Kurkuma wird auch Gelbwurz oder gelber Ingwer genannt und ähnelt äußerlich tatsächlich einer Ingwerwurzel, bringt aber, wenn man sie anschneidet, eine leuchtend gelbe Farbe zutage, die uns an an die Gewürzmischung Curry, die viele von uns im Gewürzregel stehen haben, erinnert.
Und richtig, denn die getrocknete und geriebene Kurkuma Wurzel verleiht eben genau diesem Currypulver seine leuchtend gelbe Farbe.

Die Kurkuma Pflanze stammt aus Südasien und erste Berichte über die exzellente Heilwirkung der Kurkuma wurden in China schon im 7. Jahrhundert verfasst. In Europa galt sie lange als kostbarstes, teures Gewürz, was sich nur sehr wohlhabende Leute leisten konnten.

Auch war die Verwendung dieses Gewürzes für Speisen lange Zeit nicht bekannt. Erst nach und nach hielt es Einzug in unsere Küchen und ist dort nun nicht mehr wegzudenken.
Frisch hat es einen harzigen, leicht brennenden Geschmack. Getrocknet schmeckt es mildwürzig und etwas bitter. In Indien ist die Verwendung von Kurkuma seit über 400 Jahren belegt. In der Ayurveda (traditionelle indische Heilkunst) ist es ein fester Bestandteil und gehört zu den „heißen“ Gewürzen.

Two in one: Gesund würzen und heilen

Der wichtigste Inhaltsstoff der Kurkuma Pflanze ist das Curcumin.
Curcumin wirkt entzündungshemmend, schmerzstillend, krebshemmend und leitet Schwermetalle aus dem Körper aus. Es wirkt antioxidativ und immunmodulierend. Es hat einen Einfluss auf die Gallensäureproduktion und wirkt sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus. Es zeigt positive Wirkung bei Diabetes und Alzheimer und hemmt den Knochenabbau.

In der Medizin wurde die positive Wirkung des Curcumins bereits durch viele Studien zu den verschiedensten Krankheitsbildern belegt. In einigen Studien wurde aufgezeigt, dass Curcumin in der Behandlung bei Magen- bzw. Verdauungsproblemen hilfreich ist. Eine weitere Studie zeigte, dass Curcumin die Bildung von Kollagenfasern unterdrückt, die für die Vernarbung bei einer Leberzirrhose verantwortlich gemacht werden und die durch Leptin, ein Hormon des Fettgewebes, hervorgerufen werden sollen. Curcumin ist hier in der Lage, die Leptin-Signalwege zu blockieren.
Darüber hinaus fand sich in Studien zu Arthritis, Arthrose, Multipler Sklerose, Adipositas und Abnehmen sowie zu hohen Blutzuckerspiegeln ein durchweg positiver Effekt dieser Pflanze.

Von der Studie zur Praxis

Ich setze Curcumin gerne in meiner Praxis als entzündungshemmendes Mittel ein.
Viele der von mir durchgeführten Laboruntersuchungen haben gezeigt, dass durch die Gabe von Curcumin die entzündungsfördernden Zytokine deutlich sinken.
Um einen Patienten, der mit dem Verdacht auf einen entzündlichen Prozess im Körper zu mir kommt,  bestmöglich zu behandeln, ist es aber zunächst erforderlich, dass mittels eines Labortests, für den ich nur wenige ml Blut vom Patienten benötige, sowohl die Stärke der Entzündung nachgewiesen wird, als auch, ob Curcumin tatsächlich das wirksamste antientzündliche Mittel für genau diesen Patienten ist. Denn es ist nicht gesagt, dass Curcumin bei allen Patienten gleich gut anschlägt. Gelegentlich zeigt sich auch, dass ein anderer Wirkstoff das bessere Mittel der Wahl ist.

Ich verwende in der begleitenden Therapie ausschließlich hochkonzentrierte und mikronisierte Curcumin-Extrakte allerhöchster Qualität. Hierzu zählt somit nicht das Curcumin, das in unserer Küche im Gewürzregal steht, da es viel zu niedrig dosiert ist und auch nicht einmal die Magensäure nicht übersteht, wenn es geschluckt wird.

Besonders gut einsetzbar in der der Praxis ist ein hochwertiges Curcumin, da es auch schmerzstillend wirkt und durch seine ätherischen Öle auch antimikrobielle und antineoplastische Eigenschaften besitzt. Es ist ein hervorragendes Antioxidans und stimuliert somit unser Immunsystem. Auch der Einsatz einer Curcumin-Paste kann bei Lippenherpes die Ausbreitung verhindern.

Über die folgenden Erkrankungen liegen gesicherte Ergebnisse über den positiven Einfluss von Curcumin vor:

·         Hautkrebs

·         Darmkrebs

·         Prostatakrebs

·         Gebärmutterhalskrebs

·         erhöhten Cholesterinwerten

·         Leberzirrhose

·         Herpesviren

Bei weiteren Fragen oder Anregungen können Sie mir gerne eine Mail schreiben: Nicole@bode-naturheilpraxis.de

Anbei einige aktuelle Studien zu diesem Thema:

Studie zu Krebstherapie mit Curcumin
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21603867

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21742514

Studie zu Cholesterin
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19151449

Studie zu Galle und Leber
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23569342